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Akira Schmid fordert Markstrom – Schweizer kämpft bei Florida um Nummer 1

Akira Schmid erhält bei den Florida Panthers die Chance auf eine bedeutende Rolle. Der 26-jährige Schweizer Torhüter startet in die Vorbereitung mit Aussichten auf den Kampf um den Stammplatz, auch wenn der erfahrene Jacob Markstrom zunächst leicht favorisiert ist. Für Schmid beginnt damit nach seinem Wechsel von den Vegas Golden Knights ein neues Kapitel seiner NHL-Karriere. Florida hat seine Torhüterposition für die Saison 2026/27 komplett umgebaut. Markstrom kam von den New Jersey Devils, Schmid wurde Ende Juni von Vegas verpflichtet. Sergei Bobrovsky und Daniil Tarasov, das Goalie-Duo der vergangenen Saison, haben die Panthers dagegen verlassen. Schmid bringt gute Argumente für mehr Einsätze mit. In der Saison 2025/26 bestritt der Berner 34 Partien für Vegas und erreichte eine Bilanz von 16 Siegen, zehn Niederlagen und sechs Niederlagen nach Verlängerung. Dazu kamen zwei Shutouts, ein Gegentorschnitt von 2,59 sowie eine Fangquote von 89,3 Prozent.

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Italien stoppt die Schweiz im EM-Halbfinal mit 10:4

Der Traum vom dritten Europameistertitel ist für die Schweizer Beachsoccer-Nati geplatzt. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi verliert den EM-Halbfinal in Viareggio gegen Gastgeber Italien deutlich mit 4:10. Nach einem katastrophalen Start ins zweite Drittel kämpft sich die Schweiz nochmals heran, kann die Partie aber nicht mehr drehen. Nach dem ersten Abschnitt liegt die Schweiz mit 1:3 zurück. Zu Beginn des zweiten Drittels folgt die entscheidende Phase: Innerhalb von lediglich 52 Sekunden kassieren die Schweizer drei weitere Gegentore und geraten mit 1:6 ins Hintertreffen. Die Nati reagiert zunächst stark. Ein italienisches Eigentor sowie Treffer von Glenn Hodel und Noel Ott bringen die Schweiz nochmals auf 4:6 heran. Zu Beginn des letzten Drittels zieht Italien mit einem Doppelschlag jedoch wieder davon und gewinnt schliesslich klar mit 10:4.

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Zakarias spätes Tor zählt nicht – Monaco bleibt Leader

Denis Zakaria hat mit der AS Monaco beim RC Strasbourg ein 1:1 geholt und dabei den vermeintlichen Siegtreffer nur knapp verpasst. Der Schweizer Captain traf in der 87. Minute ins Netz, wurde jedoch wegen einer knappen Abseitsposition zurückgepfiffen. Monaco bleibt nach vier Ligue-1-Runden ungeschlagen und übernimmt mit zehn Punkten wieder die Tabellenführung. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gerät Monaco kurz nach Wiederbeginn unglücklich in Rückstand. Sadibou Sané lenkt den Ball in der 51. Minute ins eigene Tor. Paris Brunner gleicht in der 73. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:1 aus. Zakaria spielt im zentralen Mittelfeld durch und trägt erneut die Captainbinde. Bereits kurz vor der Pause prüft der Schweizer Strasbourg-Torhüter Filip Jörgensen, ehe er in der Schlussphase gleich zweimal dem Siegtreffer nahekommt.

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Embolo spielt durch – Atlanta bleibt in Washington torlos

Breel Embolo hat mit Atlanta United in der MLS den nächsten Punkt geholt, auf seinen zweiten Treffer in den USA muss der Schweizer jedoch weiter warten. Atlanta kommt auswärts bei D.C. United trotz klarer spielerischer Überlegenheit nicht über ein 0:0 hinaus. Embolo steht dabei über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz. Atlanta bestimmt die Partie im Audi Field über weite Strecken und kommt auf 70 Prozent Ballbesitz. Die Gäste geben insgesamt 19 Schüsse ab, bringen davon jedoch lediglich drei auf das Tor von D.C.-Keeper Sean Johnson. Für Embolo ist es der dritte MLS-Einsatz seit seinem Wechsel zu Atlanta United. Nach seinem Traumstart mit dem späten Ausgleich gegen Inter Miami bleibt der Schweizer Nationalstürmer damit zum zweiten Mal in Folge ohne eigenen Treffer.

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Lausanne gewinnt letzten Test in Sierre mit 6:1

Der Lausanne HC beendet seine Vorbereitung mit einem deutlichen Erfolg. Die Waadtländer gewinnen beim HC Sierre mit 6:1 und gehen damit mit einem positiven letzten Eindruck in die neue National-League-Saison. Bereits am Dienstag wartet zum Meisterschaftsauftakt zuhause der EV Zug. Lausanne legt in der Graben-Halle früh die Basis zum Sieg. Das erste Drittel geht mit 1:0 an den National-League-Vertreter, im Mittelabschnitt ziehen die Gäste mit drei weiteren Treffern auf 4:0 davon. Sierre gelingt im Schlussdrittel noch der Ehrentreffer, Lausanne antwortet jedoch mit zwei weiteren Toren und bringt den klaren 6:1-Erfolg sicher nach Hause. Für die Waadtländer war es der sechste und letzte vorgesehene Test der Sommervorbereitung.

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Sion gewinnt 3:0 in St. Gallen

Der FC Sion setzt seinen starken Lauf in der Super League fort. Die Walliser gewinnen auswärts beim FC St. Gallen mit 3:0 und feiern damit den dritten Meisterschaftssieg in Folge. Ilyas Chouaref, Franck Surdez und Ali Kabacalman erzielen die Tore für die Mannschaft von Didier Tholot. Im Berit Sitterstadion in St. Gallen übernimmt Sion nach einer guten halben Stunde das Kommando. Chouaref bringt die Gäste in der 37. Minute in Führung, ehe Surdez unmittelbar vor der Pause auf 2:0 erhöht. Bei beiden Treffern liefert Winsley Boteli die Vorlage. Nach dem Seitenwechsel lässt Sion nicht nach. Kabacalman sorgt in der 59. Minute nach Vorarbeit von Chouaref mit dem dritten Treffer für die vorzeitige Entscheidung. St. Gallen findet gegen die kompakt auftretenden Walliser keine Antwort mehr.

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Bürki fliegt erneut – Thun verliert 0:1 gegen GC

Der FC Thun kassiert in der Super League den nächsten Rückschlag. Der Schweizer Meister verliert zuhause mit 0:1 gegen die Grasshoppers und muss nach der direkten roten Karte gegen Captain Marco Bürki ab der 38. Minute in Unterzahl spielen. Samuele Bengondo erzielt in der 23. Minute den entscheidenden Treffer für GC. Die Zürcher gehen im Visana Stadion mit ihrer ersten gefährlichen Aktion in Führung. Samuel Krasniqi setzt sich auf der linken Seite durch, über Umwege kommt Manix Guibelalde zum Abschluss. Thun-Goalie Niklas Steffen kann den Ball nur nach vorne abwehren, wo Bengondo zum 1:0 abstaubt. Noch vor der Pause verschärft sich die Lage für den Meister. Bürki trifft Nikolas Muci in einem Luftduell mit dem Ellbogen am Kopf. Schiedsrichter Anojen Kanagasingam zeigt dem Thuner Abwehrchef ohne Zögern die direkte rote Karte.

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Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest

Audrey Werro setzt ihrer aussergewöhnlichen Saison die Krone auf. Die 22-jährige Freiburgerin gewinnt den 800-Meter-Final der erstmals ausgetragenen Ultimate Championship in Budapest in 1:55,88 Minuten vor Olympiasiegerin Keely Hodgkinson und Femke Broeders-Bol. Für ihren Triumph erhält die Schweizerin 150'000 US-Dollar Preisgeld. Werro lässt sich auch beim letzten grossen internationalen Kräftemessen des Jahres nicht bezwingen. Hodgkinson erreicht das Ziel in 1:56,26 Minuten, Broeders-Bol folgt in 1:56,74 Minuten. Damit schlägt die Schweizerin erneut jene beiden Konkurrentinnen, die sie bereits im EM-Final von Birmingham hinter sich gelassen hatte. Auch Valentina Rosamilia überzeugt. Die Aargauerin läuft in 1:58,53 Minuten auf den fünften Rang. Veronica Vancardo verzichtet dagegen nach ihrem Sturz im Halbfinal auf einen Start im Endlauf.

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Nicole Koller reist auf eigene Kosten zum Weltcup-Finale

Nicole Koller kämpft trotz des Aus ihres Rennstalls weiter um einen starken Abschluss ihrer herausragenden Mountainbike-Saison. Die WM-Dritte verzichtet auf den Weltcup in Soldier Hollow, will beim Saisonfinale in Lake Placid aber wieder antreten – und finanziert die Reise in die USA selbst. Gleichzeitig laufen Gespräche über ihre sportliche Zukunft. Die 29-jährige Zürcherin befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Sportlich gehört sie nach WM-Bronze im Cross Country zur absoluten Weltspitze, doch nach dem Ende des Lapierre PXR Racing Teams fehlt ihr für die kommende Saison weiterhin ein neuer Rennstall. Besonders bitter ist die Situation mit Blick auf den Gesamtweltcup. Koller liegt im Short Track auf Rang vier und nur zwei Punkte hinter einem Podestplatz, im olympischen Cross Country belegt sie den sechsten Gesamtrang. Durch den Verzicht auf Soldier Hollow verliert sie nun wichtige Möglichkeiten, diese Positionen zu verteidigen oder sogar zu verbessern.

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Women’s League startet nach Ambri-Rückzug nur mit sieben Teams

Die PostFinance Women’s League startet mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage in die Saison 2026/27. Nach dem kurzfristigen Rückzug des Frauenteams des HC Ambrì-Piotta umfasst die höchste Schweizer Frauen-Eishockeyliga nur noch sieben Mannschaften. Der Spielplan musste angepasst werden, zudem gibt es in dieser Saison weder Playouts noch einen Absteiger. Der Rückzug der Tessiner hat unmittelbare Auswirkungen auf den gesamten Wettbewerb. Statt der ursprünglich vorgesehenen 28 Qualifikationsspiele bestreitet jedes Team nur noch 24 Partien in der Regular Season. Titelverteidiger und Doublegewinner EV Zug geht erneut als Favorit in die Meisterschaft. Neu dabei ist Lausanne HC Féminin. Die Waadtländerinnen steigen erstmals in der höchsten Schweizer Liga an und haben ihren Kader mit mehreren prominenten Spielerinnen verstärkt. Damit stehen Zug, Bern, Davos, Fribourg-Gottéron, Neuchâtel, die ZSC Lions und Lausanne in dieser Saison im Einsatz.

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Schweizer Doppelpodest an Ironman-70.3-WM

Julie Derron und Alanis Siffert sorgen bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza für ein Schweizer Doppelpodest. Derron gewinnt nach einer starken Aufholjagd Silber, Siffert sichert sich Bronze und damit ihre erste Medaille bei einer grossen Elite-Weltmeisterschaft. Der Titel geht überlegen an die US-Amerikanerin Taylor Knibb. Knibb entscheidet das Rennen vor allem auf der anspruchsvollen Radstrecke in den Seealpen. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen erreicht die vierfache Weltmeisterin das Ziel nach 4:19:24 Stunden. Hinter ihr liefern die beiden Schweizerinnen ein starkes Rennen. Derron macht auf dem abschliessenden Halbmarathon mehrere Positionen gut und beendet die WM 4:06 Minuten hinter Knibb auf Platz zwei. Siffert folgt mit 5:46 Minuten Rückstand auf Rang drei.

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Silvana Tirinzoni übernimmt Südkoreas Curling-Nationalteams

Silvana Tirinzoni beginnt nur wenige Monate nach ihrem Rücktritt eine neue Karriere. Die 47-jährige Zürcherin übernimmt als Cheftrainerin die südkoreanischen Curling-Nationalteams und wird künftig die Männer, Frauen und das Mixed-Doppel betreuen. Ihre neue Aufgabe hat die vierfache Weltmeisterin bereits am 1. September angetreten. Der südkoreanische Curling-Verband hat die Verpflichtung nach der endgültigen Zustimmung des Koreanischen Sport- und Olympiakomitees bestätigt. Tirinzoni übernimmt damit erstmals in ihrer Karriere eine Trainerfunktion und erhält unmittelbar die Verantwortung über das gesamte nationale Eliteprogramm. Für die Schweizerin beginnt damit nur wenige Monate nach ihrem letzten Wettkampf ein neues Kapitel. Im April hatte Tirinzoni ihre aussergewöhnliche Laufbahn beendet, nachdem sie bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 mit dem Schweizer Frauen-Team noch die Silbermedaille gewonnen hatte.

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Johan Schönbeck verlässt Schweizer Unihockey-Nati nach WM

Johan Schönbeck wird die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026 in Finnland verlassen. Der Schwede hat entschieden, nach dem Saisonhöhepunkt im Dezember nicht mehr als Nationaltrainer zur Verfügung zu stehen. Damit endet seine Amtszeit nach knapp vier Jahren. Swiss Unihockey bestätigte den bevorstehenden Abschied des Männer-Nationaltrainers. Schönbeck hatte die Mannschaft am 1. Mai 2023 übernommen und war damals mit einem Vierjahresvertrag als Nachfolger von David Jansson verpflichtet worden. Für seinen Entscheid nennt Schönbeck vor allem persönliche Gründe. Er möchte künftig weniger Zeit von seiner Familie in Växjö getrennt verbringen. Gleichzeitig empfindet er die langen Phasen zwischen den einzelnen Trainingscamps und internationalen Turnieren als zunehmend schwierig.

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Ralph Zloczower im Alter von 93 Jahren verstorben

Der Schweizer Fussball trauert um Ralph Zloczower. Der frühere Präsident des BSC Young Boys und des Schweizerischen Fussballverbands ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Besonders eng verbunden bleibt sein Name mit der erfolgreichen Bewerbung und Durchführung der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich. Zloczower prägte den Schweizer Fussball während mehrerer Jahrzehnte in unterschiedlichen Führungsfunktionen. Seine Laufbahn als Spitzenfunktionär begann beim BSC Young Boys, dessen Vereinsleitung der Berner Jurist im Februar 1973 in einer wirtschaftlich schwierigen Phase übernahm. Später führte ihn sein Weg über die damalige Nationalliga bis an die Spitze des Schweizerischen Fussballverbands. Von 2001 bis 2009 amtete Zloczower als SFV-Zentralpräsident und begleitete eine sportlich und organisatorisch bedeutende Phase des Schweizer Fussballs.

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Nora Meister krönt EM mit drittem Gold

Nora Meister beendet die Para-Schwimm-Europameisterschaften in Kocaeli mit einem weiteren Titel. Die 23-jährige Aargauerin gewinnt über 50 m Freistil der Klasse S6 in 35,26 Sekunden und holt damit ihre dritte Goldmedaille dieser EM. Der Final über die kürzeste Freistildistanz entwickelt sich zu einem engen Rennen. Meister liegt nach dem Start zunächst zurück, steigert sich auf der zweiten Streckenhälfte aber entscheidend und schlägt 22 Hundertstelsekunden vor der Irin Dearbhaile Brady an. Mit dem Erfolg beendet Meister ihre Einzelwettkämpfe in der Türkei mit drei Goldmedaillen und einmal Silber. Bereits über 100 m Freistil hatte die Schweizerin mit Silber ihre zweite Medaille dieser Titelkämpfe gewonnen.

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Küng bricht Vuelta nach Zeitfahrsieg ab

Stefan Küng beendet die Vuelta a España 2026 vorzeitig. Nur einen Tag nach seinem Sieg im Einzelzeitfahren steigt der 32-jährige Schweizer aus der Rundfahrt aus und richtet seinen Fokus vollständig auf die Strassen-WM in Montreal. Tudor Pro Cycling und Küng haben den Entscheid gemeinsam getroffen. Eine neue Verletzung liegt beim Thurgauer nicht vor. Vielmehr soll er die zusätzliche Zeit zur Erholung und für die Vorbereitung auf das nächste grosse Saisonziel nutzen. Küng hatte am Donnerstag auf der 18. Etappe über 32,1 Kilometer von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten triumphiert. Mit seinem Sieg im Vuelta-Zeitfahren setzte er sich drei Sekunden vor Callum Thornley durch und feierte seinen zweiten Etappenerfolg bei einer Grand Tour.

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Schweizer 800-m-Trio im Ultimate-Final – Werro greift nach dem Sieg

Die Schweiz stellt bei der Ultimate Championship in Budapest gleich drei Finalistinnen über 800 Meter. Audrey Werro gewann ihren Halbfinal souverän in 1:59,05 Minuten, Valentina Rosamilia qualifizierte sich mit einem starken Schlussspurt in 1:59,78 Minuten. Veronica Vancardo erhielt nach einem unverschuldeten Sturz auf der Zielgeraden per Juryentscheid ebenfalls einen Platz im Final. Damit wiederholt sich am Samstagabend ein bemerkenswertes Schweizer Bild: Wie bereits bei der EM in Birmingham stehen Werro, Rosamilia und Vancardo gemeinsam in einem grossen internationalen 800-m-Final. Die Ausgangslage ist hochkarätig. Werro trifft unter anderem auf Olympiasiegerin Keely Hodgkinson, die ihren Halbfinal in 1:57,57 Minuten gewann. Der Final beginnt am Samstag um 20.18 Uhr.

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Fehlstart-Schock für Jason Joseph – Europameister im Ultimate-Final disqualifiziert

Jason Joseph erlebt bei der Premiere der World Athletics Ultimate Championship in Budapest ein bitteres Saisonende. Der Schweizer Europameister qualifiziert sich über 110 m Hürden souverän für den Final, wird dort aber wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Den Sieg holt Weltrekordhalter Ja'Kobe Tharp in 12,94 Sekunden. Joseph hatte wenige Stunden zuvor noch einen starken Halbfinal gezeigt. Der 27-jährige Baselbieter lief in 13,26 Sekunden auf Rang zwei seiner Serie und erzielte damit die fünftbeste Zeit aller 16 Teilnehmer. Im Final wollte Joseph beim Start volles Risiko eingehen. Dieses ging nicht auf: Der Schweizer verliess den Block zu früh und musste das Rennen verlassen, bevor die Hürdenentscheidung überhaupt richtig begonnen hatte.

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