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Sions neues Stadion nimmt Form an – 450-Millionen-Projekt geht voran

Das geplante neue Stadion des FC Sion ist einen wichtigen Schritt weiter. Der Klub hat das Projekt "Sion 2030" offiziell zur Vorprüfung beim Kanton Wallis und bei der Stadt Sitten eingereicht. Das sogenannte Cervin Coliseum soll das alte Tourbillon langfristig ersetzen und mit Kosten von rund 450 Millionen Franken weit mehr als ein gewöhnliches Fussballstadion werden. Nach den nun veröffentlichten Projektunterlagen sind bei Fussballspielen bis zu 21'000 Plätze vorgesehen, bei Konzerten soll die Kapazität auf rund 33'000 Personen steigen können. Geplant sind unter anderem ein schliessbares Dach, eine fest integrierte Konzertbühne, ein Hotel mit rund 80 Zimmern und weitere kommerzielle Nutzungen. Selbst eine rund um den Gebäudekomplex führende Achterbahn ist Teil der präsentierten Visualisierungen. Christian Constantin treibt das Projekt seit Jahren voran. Nach Angaben von "Le Nouvelliste" soll der Sion-Präsident die Finanzierung des rund 450 Millionen Franken schweren Vorhabens tragen. Der bestehende Tourbillon bleibt zunächst in Betrieb und soll erst ersetzt werden, wenn die neue Arena bereitsteht. Sportlich befindet sich der FC Sion gleichzeitig in einer starken Phase: Zuletzt sorgte auch das Heimspiel gegen den FC Zürich im bestehenden Tourbillon für Schlagzeilen.

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Thurgau fordert den ungeschlagenen Meister Sierre

Der HC Thurgau steht am Samstag vor einer der schwierigsten Aufgaben der bisherigen Swiss-League-Saison. Um 18.00 Uhr empfängt der HCT den noch ungeschlagenen Meister HC Sierre in der Güttingersreuti. Während die Thurgauer nach dem 2:6 in La Chaux-de-Fonds eine Reaktion brauchen, reist Sierre mit vier Siegen aus vier Spielen und der gefährlichsten Offensive der Liga nach Weinfelden. Die Unterschiede vor dem direkten Duell sind deutlich. Thurgau hat aus vier Partien drei Punkte geholt und dabei sieben Tore erzielt, Sierre steht bereits bei elf Zählern und beeindruckenden 25 Treffern. Die Walliser schlugen La Chaux-de-Fonds 8:4, die GCK Lions 3:2 nach Verlängerung, Arosa 8:2 und zuletzt Bellinzona 6:3. Thurgau holte seinen einzigen Sieg beim 3:2 nach Penaltyschiessen in Chur. Für die Gastgeber besitzt die Partie zusätzliche Bedeutung: Der Klub hat das Heimspiel vom 3. Oktober als eines seiner Saison-Highlights und als WEGA-Button-Spiel angekündigt. Sportlich wartet dabei ein echter Härtetest gegen den amtierenden Meister, der seine Ambitionen auch für 2026/27 klar formuliert hat. Sierre denkt nach dem Meistertitel inzwischen offen über den nächsten Schritt Richtung National League nach.

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Basel empfängt Visp – Spitzenkampf in der St. Jakob Arena

Der EHC Basel empfängt am Samstag um 18.00 Uhr den EHC Visp in der St. Jakob Arena. Basel führt die Sky Swiss League mit 16 Punkten aus sechs Spielen an und hat nach der Auftaktniederlage in Bellinzona fünfmal in Serie gewonnen. Visp reist mit neun Punkten aus vier Partien und einer zuletzt starken Defensive nach Basel. Der Leader kommt mit viel Selbstvertrauen in dieses Duell. Nach dem 4:5 nach Penaltyschiessen bei den Bellinzona Snakes gewann Basel gegen Thurgau, zweimal gegen Olten, gegen La Chaux-de-Fonds und zuletzt 3:1 in Chur. Visp musste sich bislang nur den GCK Lions geschlagen geben und gewann zuletzt zuhause gegen Arosa deutlich mit 5:0. Auch die Vorgeschichte macht das Duell interessant. Visp hatte Basel in den vergangenen Playoffs im Viertelfinal ausgeschaltet und gehört auch in dieser Saison wieder zu den ambitioniertesten Teams der Liga. In der Saisonvorschau wurde Visp erneut als einer der engsten Titelanwärter eingeordnet. Nun folgt der erste direkte Vergleich der beiden Mannschaften in der neuen Qualifikation.

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