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Rehabilitation nach dem Spital: Ziele, Fachbereiche und der Weg zurück in den Alltag

Nach einer Operation, einem Unfall oder einer schweren Erkrankung ist die Akutbehandlung oft abgeschlossen, bevor der Alltag wieder funktioniert. Rehabilitation setzt genau dort an: Sie verbindet medizinische Stabilisierung mit gezieltem Training und schafft die Voraussetzungen dafür, dass Bewegung, Selbstversorgung, Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe möglichst weit zurückkehren. Der Weg verläuft selten geradlinig. Fortschritte hängen von der Erkrankung, der körperlichen Reserve, dem sozialen Umfeld und passenden Anschlussangeboten ab. Gute Rehabilitation orientiert sich deshalb nicht an einem starren Programm, sondern an konkreten Fähigkeiten, die für das Leben nach dem Spital tatsächlich gebraucht werden.

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Spitalaufenthalt mit Kind: Wie Eltern Sicherheit geben und Orientierung schaffen

Ein Spitalaufenthalt bringt für Kinder vieles durcheinander: vertraute Abläufe, bekannte Gesichter, Schlafgewohnheiten und das Gefühl, selbst bestimmen zu können. Eltern können medizinische Eingriffe oder unangenehme Untersuchungen nicht abnehmen. Mit ehrlichen Erklärungen, verlässlicher Nähe und kleinen vertrauten Ritualen schaffen sie jedoch Orientierung in einer ungewohnten Umgebung. Wie viel Vorbereitung sinnvoll ist, hängt vom Alter, vom Entwicklungsstand und von früheren Erfahrungen ab. Auch die Art des Aufenthalts spielt eine Rolle: Ein geplanter Eingriff lässt sich anders begleiten als eine plötzliche Einweisung über den Notfall. Entscheidend ist weniger die perfekte Erklärung als das Gefühl, mit Fragen, Schmerzen und Ängsten ernst genommen zu werden.

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Schmerzen im Spital behandeln: Erfassung, Medikamente und Therapiekontrolle erklärt

Schmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Spital, lassen sich aber nicht wie Blutdruck oder Körpertemperatur direkt messen. Eine gute Schmerzbehandlung beginnt deshalb mit genauer Beobachtung und wiederholten Gesprächen. Entscheidend ist nicht allein eine Zahl auf der Schmerzskala, sondern auch, wie stark Beschwerden Schlaf, Atmung, Bewegung und Erholung beeinträchtigen. Das Behandlungsteam verbindet diese Angaben mit Diagnose, Eingriff, Vorerkrankungen und bisherigen Reaktionen auf Medikamente. Danach wird die Therapie schrittweise angepasst und ihre Wirkung kontrolliert. Das Ziel ist eine tragbare Schmerzsituation mit möglichst wenigen Nebenwirkungen und genügend Beweglichkeit für die weitere Genesung.

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Bildgebende Untersuchungen erklärt: Röntgen, CT, MRI und Ultraschall im Vergleich

Röntgen, Computertomografie, Magnetresonanztomografie und Ultraschall ermöglichen sehr unterschiedliche Blicke in den Körper. Manche Verfahren liefern in Sekunden einen Überblick, andere zeigen Weichteile besonders detailliert oder beobachten Bewegungen direkt. Welche Untersuchung passt, entscheidet deshalb nicht die vermeintlich modernste Technik, sondern die konkrete medizinische Fragestellung. Die vier Methoden unterscheiden sich bei Funktionsweise, Dauer, Strahlenbelastung und Vorbereitung. Auch Kontrastmittel, Implantate, Nierenfunktion oder eine mögliche Schwangerschaft können die Planung beeinflussen. Ein Grundverständnis erleichtert das Gespräch mit dem Behandlungsteam, ersetzt aber keine individuelle ärztliche Beurteilung.

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Sturzrisiko im Alter: Mehr als jede zweite Person ab 65 Jahren ist besonders gefährdet

Die meisten schweren Verletzungen im Alter sind auf Stürze zurückzuführen. Eine neue Befragung der BFU zeigt: Mehr als jede zweite Person ab 65 weist ein erhöhtes Sturzrisiko auf. Gleichzeitig bleibt ein grosses Präventionspotenzial ungenutzt – insbesondere beim Training von Kraft und Gleichgewicht sowie bei der sturzsicheren Gestaltung des Wohnraums. Jedes Jahr sterben in der Schweiz mehr als 1700 Menschen an den Folgen eines Sturzes. 95 % davon sind 65 Jahre alt oder älter. Hinzu kommen jährlich knapp 6500 Schwerverletzte. Daraus entstehen volkswirtschaftliche Kosten von rund 1,8 Milliarden Franken. Mit der alternden Bevölkerung wird die Zahl der schweren Sturzunfälle weiter steigen.

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Migräne verstehen und behandeln: Symptome, Auslöser, Therapie und wirksame Vorbeugung

Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden Attacken. Der Kopfschmerz kann pulsieren, Bewegung erschweren und von Übelkeit sowie einer ausgeprägten Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen begleitet sein. Manche Menschen erleben zusätzlich eine Aura mit Seh-, Gefühls- oder Sprachstörungen. Die Beschwerden reichen damit weit über einen gewöhnlichen Kopfschmerz hinaus. Eine sorgfältige Diagnose und ein persönlicher Behandlungsplan können die Belastung deutlich verringern. Entscheidend ist die Verbindung aus passender Akuttherapie, Vorbeugung, Beobachtung individueller Muster und einem klaren Vorgehen für Notfälle. Pauschale Verbotslisten oder das wahllose Wechseln von Medikamenten helfen dagegen selten und können neue Probleme verursachen.

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Patientenverfügung im Spital: Wann sie gilt und wie sie im Notfall gefunden wird

Eine Patientenverfügung hält fest, welchen medizinischen Massnahmen Sie zustimmen oder welche Sie ablehnen, falls Sie selbst nicht mehr entscheiden können. Im Spital greift sie deshalb erst bei Urteilsunfähigkeit. Damit das Behandlungsteam Ihren dokumentierten Willen berücksichtigen kann, muss die Verfügung rechtlich gültig, auf die konkrete Situation anwendbar und rechtzeitig auffindbar sein.

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Neues Verfahren bestimmt das biologische Alter deutlich präziser als bisherige Methoden

Das neue Tool TAGS (Transcriptomic Aging Gene Scores) ist in der Lage, das biologische Alter einer Person genauer zu bestimmen als bisher. Der kombinierte Ansatz basiert auf der Analyse epigenetischer Uhren und wurde von einem US-Forscherteam unter Leitung der USC Leonard Davis School of Gerontology entwickelt. In mehreren Fällen sagte TAGS Gesundheitsergebnisse wie Gebrechlichkeit, Gehgeschwindigkeit, Herzleiden, Diabetes, Erkrankungen der Lunge und den Tod besser voraus als die epigenetischen Uhren alleine. Was messen epigenetische Uhren tatsächlich? Diese Labortests sind als Tool zur Untersuchung des biologischen Alters zunehmend beliebt. Die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen waren bisher jedoch weitgehend unbekannt. Forscher der USC Leonard Davis School of Gerontology und ihre Fachkollegen haben die Schwankungsbreite dabei untersucht, was die fünf am häufigsten eingesetzten epigenetischen Uhren wirklich feststellen. Zusätzlich entwickelten die Forscher auf der Genexpression basierende Uhren als Ergänzung der bestehenden Modelle, die bei der Prognose von altersbedingten Erkrankungen und der Sterblichkeit noch besser abschnitten.

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Der richtige Zeitpunkt fürs Kind: Fruchtbarkeit, Gesundheit und persönliche Lebensziele

Erst die Ausbildung abschliessen, beruflich Fuss fassen, eine passende Wohnung finden und die Beziehung festigen: Vor der Familiengründung möchten viele junge Menschen möglichst viele Voraussetzungen erfüllen. Der Wunsch nach Kindern ist deshalb keineswegs verschwunden. Er wird häufig auf einen späteren Lebensabschnitt verschoben. Doch gibt es überhaupt den perfekten Zeitpunkt für ein Kind? Eine allgemeingültige Altersgrenze lässt sich nicht festlegen. Persönliche Wünsche, Partnerschaft, Lebenssituation und Gesundheit spielen zusammen. Wer auf vollständige Sicherheit wartet, kann allerdings lange warten. Elternschaft bleibt eine Veränderung, die sich nie vollständig planen lässt.

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Junge Menschen für Handwerk und Pflege begeistern: Wie Nachwuchsgewinnung gelingt

Ein Beruf muss für Jugendliche mehr sein als ein Name auf einer Liste. Wer noch nie eine Werkstatt von innen gesehen, eine Solaranlage montiert, mit Holz gearbeitet oder den Alltag auf einer Pflegestation erlebt hat, kann sich unter vielen Ausbildungsberufen nur wenig vorstellen. Genau hier liegt eine grosse Chance für Handwerksbetriebe, Spitäler, Pflegezentren, Spitex-Organisationen und andere Gesundheitsbetriebe: Nachwuchsgewinnung funktioniert besonders gut, wenn Jugendliche Berufe praktisch erleben, junge Berufsleute kennenlernen und erkennen, welche Entwicklungsmöglichkeiten eine Lehre eröffnet.

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Gehirnerschütterung im Eishockey: Symptome erkennen und richtig handeln

Ein harter Check, ein Zusammenprall an der Bande oder ein Sturz aufs Eis: Im Eishockey kann eine Gehirnerschütterung innerhalb von Sekunden entstehen. Das Tückische daran ist, dass die Verletzung von aussen oft nicht sichtbar ist. Betroffene bleiben meist bei Bewusstsein und wollen häufig weiterspielen. Kopfschmerzen, Schwindel oder ein ungewöhnlich langsames Verhalten dürfen dennoch nicht als harmlose Begleiterscheinungen abgetan werden. Bei Verdacht gilt eine einfache Regel: sofort aus dem Spiel nehmen und medizinisch untersuchen lassen. Eine kurze Pause auf der Bank reicht nicht. Symptome können erst nach Minuten oder Stunden auftreten. Wer Warnsignale erkennt, richtig reagiert und die Rückkehr aufs Eis stufenweise plant, schützt das Gehirn vor einer erneuten Belastung in einer besonders empfindlichen Phase.

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Luftfracht unter Temperaturkontrolle: So bleiben Medikamente am Flughafen geschützt

Ein Medikament kann pünktlich ankommen und trotzdem unbrauchbar sein. Schon eine ungeplante Temperaturabweichung kann empfindliche Wirkstoffe beeinträchtigen. Beim Lufttransport zählt deshalb jeder Übergang: vom Kühlfahrzeug ins Frachtlager, vom Lager über das Vorfeld ins Flugzeug und am Zielflughafen wieder zurück auf die Strasse. Eine sichere pharmazeutische Kühlkette entsteht jedoch nicht allein durch schnelle Abläufe. Temperaturbereiche, Verpackung, Lagerzonen, Messgeräte und Notfallpläne müssen zusammenpassen. Internationale Standards der IATA und die Schweizer Regeln zur Guten Vertriebspraxis, kurz GDP, geben dafür den Rahmen vor.

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Demenz: Frühe Warnzeichen, Diagnose und Hilfe für Betroffene und Angehörige

Ein Name fällt nicht sofort ein. Der Schlüssel liegt plötzlich im falschen Zimmer. Solche Momente kennt fast jeder. Eine Demenz zeigt sich jedoch selten durch einen einzelnen Aussetzer. Auffällig wird ein Muster: Schwierigkeiten treten wiederholt auf, nehmen zu und beeinträchtigen allmählich den Alltag. Frühe Veränderungen verdienen eine ärztliche Abklärung. Hinter ihnen muss keine Demenz stecken. Auch Depressionen, Medikamente, Schlafstörungen, Vitaminmangel, Schilddrüsenerkrankungen oder Probleme mit dem Hören und Sehen können die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Einige dieser Ursachen lassen sich gut behandeln.

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Bluthochdruck erkennen: Warum richtiges Messen wichtiger ist als Symptome

Bluthochdruck tut meistens nicht weh. Viele Betroffene fühlen sich über Jahre gesund, während der erhöhte Druck Herz, Gefässe, Gehirn und Nieren belastet. In der Schweiz ist etwa jede vierte Person betroffen. Erkennen lässt sich die Erkrankung jedoch nicht am eigenen Gefühl, sondern nur durch korrekt durchgeführte und wiederholte Messungen. Ein einzelner hoher Wert bedeutet noch nicht automatisch Bluthochdruck. Aufregung, Schmerzen, körperliche Anstrengung, Kaffee oder eine volle Blase können das Ergebnis vorübergehend verändern. Entscheidend ist deshalb, unter welchen Bedingungen gemessen wurde und wie sich die Werte über mehrere Messungen entwickeln.

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Weltstillwoche 2026: Gute Unterstützung ist wichtiger als Perfektion

Stillen wirkt selbstverständlich. Im Alltag ist es das jedoch längst nicht immer. Schmerzen, Unsicherheit, Schlafmangel und die Rückkehr an den Arbeitsplatz können den Start erschweren. Die Weltstillwoche vom 1. bis 7. August 2026 erinnert deshalb daran: Ob Stillen gelingt, darf nicht allein von der Mutter abhängen. Das internationale Motto lautet 2026 sinngemäss: «Stillen für einen nachhaltigen Start ins Leben – stärken, was funktioniert». In der Schweiz findet die nationale Aktionswoche dieses Jahr vom 14. bis 20. September unter dem Motto «Gemeinsam – Stillen stärken» statt. Die abweichenden Termine verfolgen dasselbe Ziel: Familien brauchen verständliche Informationen, fachkundige Hilfe und passende Rahmenbedingungen.

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Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung zwischen Medizin, Management und Karriere

Ein Spital muss Menschen bestmöglich versorgen und zugleich mit Personal, Geld und Zeit verantwortungsvoll umgehen. Gesundheitsökonomen bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie verbinden medizinische Abläufe mit wirtschaftlichem Denken und helfen Einrichtungen, Versicherungen und soziale Dienste bei fundierten Entscheidungen. Die Bezeichnung „Gesundheitsökonom (FH)“ kann allerdings missverstanden werden. Beim hier vorgestellten Bildungsweg handelt es sich um eine Hochschulweiterbildung mit Zertifikat, nicht um einen Bachelor- oder Masterabschluss. Welche Aufgaben sich daraus ergeben und für wen sich die Qualifikation lohnt, zeigt dieses Berufsporträt.

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Online-Bewertungen: So erkennen Sie glaubwürdige Rezensionen zu Unternehmen

Ein Hotel mit 4,8 Sternen, ein Handwerksbetrieb mit hundert begeisterten Kunden oder ein Produkt, das angeblich alle Erwartungen übertrifft: Online-Bewertungen versprechen schnelle Orientierung. Doch Sterne allein sagen wenig über die tatsächliche Qualität aus. Wer genauer hinschaut, erkennt glaubwürdige Erfahrungen und verdächtige Muster deutlich besser.

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Zwischen Google und Wirklichkeit – wem können wir heute noch vertrauen?

Wir leben in einer Zeit, in der wir innerhalb weniger Sekunden Antworten auf fast jede Frage finden. Ein kurzer Blick auf Google. Ein Video auf TikTok. Ein Beitrag auf Instagram. Informationen waren noch nie so schnell verfügbar wie heute. Und trotzdem war es noch nie so schwierig, fundiertes Fachwissen von Halbwahrheiten zu unterscheiden.

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